Gospelkonzert mit RISECORN am 12. September 2008

Der Vorverkauf für ein besonderes Highlight in der Gospelszene hat bereits begonnen.
Viele Gospelfans freuen sich schon auf das Jahreskonzert des Gospelchores RISECORN unter Leitung von Helmut Jost, der am Freitag, 12. September 2008 um 19:30 Uhr sein Jahreskonzert (und Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Lüdenscheid-Plettenberg) in der Kreuzkirche Lüdenscheid geben wird.

Die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores haben vor allem ein Ziel: das Evangelium in die Herzen der Zuhörer zu singen. Das Evangelium von Jesus Christus soll stark machen zum Leben.
Ein weiteres Ziel ist es, mit dem Erlös die Arbeit des Fördervereins der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Lüdenscheid-Plettenberg zu unterstützen.

Seit Jahren schon gehört das Jahreskonzert in Lüdenscheid zu den sehnsüchtig erwarteten.

RISECORN, der Lüdenscheider Gospelchor der Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede singt sich schon seit längerer Zeit warm für das Benefizkonzert, welches in diesem Jahr in der Kreuzkirche stattfindet.

Unter der Leitung von Helmut Jost, singen ca. 50 Sängerinnen und Sänger mit einer Begeisterung, die schnell auf das Publikum überspringt.

Von gefühlvoll besinnlichen Tönen bis zu überschäumender Fröhlichkeit hat RISECORN ein großes Repertoire und verspricht einen besonderen Hörgenuss, der mitten in die Herzen der Zuhörer geht.
RISECORN möchte Gospel erleb- und fühlbar machen.

Der Name „RISECORN“ kommt von „rise“, was so viel bedeutet wie aufgehen, auf-erstehen, aufstehen.
RISECORN tritt öffentlich auf, um Menschen die Botschaft des Evangeliums ins Herz zu singen.
RISECORN gestaltet Gottesdienste, tritt bei kirchlichen und „weltlichen“ Veranstaltungen auf oder gibt Benefizkonzerte für soziale Organisationen.

Die Heimat des Chores ist die Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede in Lüdenscheid, wo der Chor im Jahr 1999 entstanden ist.

Schon die Chorproben machen einen Riesenspaß und die Aussicht darauf, mit dem Erlös des Jahreskonzertes den Förderverein der Suchtberatungsstelle unterstützen zu können, hat das ganze einen wirklich guten Zweck.

Wer sich schon jetzt auf das RISECORN-Konzert freut, sollte sich schnell seine Karten sichern.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei RISECORN in der Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede, bei der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes, in der Christlichen Buchhandlung Stier, in der Bücherei Beucker und in der Kreuzkirche.

Außerdem gibt es hier die Möglichkeit Eintrittskarten reservieren zu lassen. Diese müssen an der Abendkasse bis 19 Uhr abgeholt werden.

Der Vorverkaufspreis beträgt 8 Euro (Jugendliche 5 Euro, Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei), an der Abendkasse 10 Euro.

Kontakt zum Gospelchor können Interessenten hier aufnehmen.

Die Suchtberatungsstelle …

Die Suchtberatungsstelle des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, Heedfelder Straße 22, in Lüdenscheid, berät und begleitet Menschen, deren Leben von Suchtverhalten geprägt ist. Hierzu gehören Süchte wie Alkohol, Medikamentensucht, Esssucht, Spielsucht, Arbeitssucht, Konsumsüchte.
Ebenso können Angehörige von Suchtabhängigen Unterstützung erfahren, deren Leben häufig durch eine Co-Abhängigkeit geprägt ist.

Das Team besteht aus den Sozialarbeitern/Pädagogen Peter Middendorf, Monika Triffo, Sonja Middendorf, Andrea Bäcker und der Verwaltungskraft Claudia Kaschitzki.
Ziel der Arbeit ist es, Menschen an eine dauerhafte Abstinenz heran zu führen, ihnen alternative Lebens- und Konfliktbewältigungsstrategien aufzuzeigen und sie dabei zu unterstützen, diese in ihren Alltag umzusetzen.
Grundlage für ihre Tätigkeiten und ihr Menschenbild sind christliche Werte und Maßstäbe.
Darüber hinaus vermitteln wir den Menschen Vertrauen ins Leben auf der Grundlage christlicher Werte.

Schwerpunkte der Arbeit sind Einzelgespräche und aufeinander aufbauende Gruppenangebote. Dabei ermöglicht die ambulante Hilfe den Verbleib im sozialen Umfeld und kann zudem weitgehend kostenfrei angeboten werden. Das ermöglicht auch einkommensschwächeren Menschen suffiziente Hilfestellungen.

Angehörige werden in das Behandlungskonzept mit eingebunden, denn auch Co-Abhängigkeit unterliegt Suchtstrukturen.
Durch Angebote im erlebnispädagogischen Bereich (Segeln, Kajak, Wandern) machen die Klienten wichtige Erfahrungen im Umgang mit Fähigkeiten, Grenzen im Gemeinschaftserleben.

Dabei begegnen die Mitarbeiter den Menschen offen und mit Respekt, unterstützen sie bei der Vergangenheitsbewältigung, damit sie sich vertrauensvoll auf den Weg der Heilung begeben können. Anstelle von Abhängigkeit, Minderwertigkeit und Mutlosigkeit kann sich dann das Gefühl der Befreiung, des Selbstbewusstseins, der Hoffnung und Lebensfreude entwickeln.
Unterstützt wird die Arbeit durch Angebote wie das alkoholfreie Café „Sprungbrett“, dass zurzeit von 12 ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut wird. Es findet jeden Freitag von 19 Uhr bis 21.45 Uhr, im Gemeindezentrum der Erlöserkirche statt.
Diese Arbeit wäre nicht möglich ohne die Unterstützung des Fördervereins, der eine hauptamtliche Mitarbeiterin sowie Aufwandsentschädigungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter mitfinanziert. Zudem unterstützt er Klienten, die nicht in der Lage sind, anfallende Kosten, die während der Gruppenphasen durch externe Workshops entstehen (Unterkunft, Verpflegung) zu zahlen. Der Förderverein hat zurzeit über 90 Mitglieder. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden Ulrich Kilo, der 2. Vorsitzenden Anita Pfeiffer, der Kassenführerin Annette Wilk und der Schriftführerin Brigitte Hilbrandt. Außerdem unterstützt der Förderverein die Beratungsstelle mit Zuschüssen bei Sachkosten.

Spenden an den Förderverein können auf das Konto 2115149010 bei der KD-Bank, Bank für Diakonie und Kirche, BLZ 35060190 überwiesen werden. Informationen gibt es bei der Suchtberatungsstelle, Heedfelder Straße 22, Tel. 02351/907457.

Andreas Wolf
Autor: Andreas Wolf