HOPE – Eine afrikanische Geschichte

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Ein multimediales Pop- und Gospeloratorium über die Geschichte eines afrikanischen Slumkindes

Kurzinformation

Geschichten aus Afrika gibt es unzählige, aber nicht viele sind so schön und bewegend wie die, die das Bühnenstück „HOPE“ erzählt. In 16 anrührenden Gospelsongs, Popballaden und rockigen Hits in afrikanischem Gewand wird eine lebendige Hoffnungsgeschichte eines Jungens namens „Hope“ erzählt, die zeigt, dass Armut und äußere Not nicht das letzte Wort haben müssen. „Hope“ wächst in ärmsten Verhältnissen eines Slums in Afrika auf. Dank Menschen, die sich für seine Zukunft einsetzen, erhält er die Chance auf Bildung und ein glückliches Leben. Er wird in ein Kinderzentrum der Gemeinde vor Ort aufgenommen – eine Oase mitten im Elend. Dort erfährt er Liebe, Respekt und Fürsorge. Dies gibt ihm Kraft zu kämpfen für ein besseres Leben.

Aufführungstermine:

2. September 2023 19:30 Uhr (Kirche Oberrahmede)
3. September 2023 18:00 Uhr (Christuskirche Werdohl; in Kooperation mit dem Förderkreis Kirchenmusik der Ev. Kirchengemeinde Werdohl)

Veranstalter: Risecorn e.V.
Eintritt: 10€ (8€ Kinder u. Jugendliche); Abendkasse 12€ (10€)
Vorverkauf: Ab dem 10.8.2023 auf dieser Seite sowie bei diesen Vorverkaufsstellen:

Lüdenscheid: Copy-Service-Center, Rathausplatz 4
Werdohl: Optik Jung
Altena: Apotheke am Bahnhof
Neuenrade: SP:Baron
Plettenberg: Buchhandlung Plettendorff


„Ja, man kann ein Slum-Kind aus der Armut retten“ sagen die Autoren Helmut Jost (Musik) und Ruthild Wilson (Texte). Und: “Weil wir mit eigenen Augen gesehen haben, dass es wirklich funktioniert, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, andere einzuladen, auch zu Lebensrettern zu werden.“
In dem multimedialen Bühnenstück HOPE erzählen Helmut Jost und Ruthild Wilson unterstützt vom Percussionisten Michael Strunk und den Stimmen vom Gospelchor Risecorn in 16 Gospelsongs, Popballaden und rockigen Hits in afrikanischem Gewand, optisch unterstützt durch eine beeindruckende Bild-Projektion und durch Filme (Steve Volke) die Geschichte eines Jungen, der in ärmlichste Verhältnisse hineingeboren wird und dessen Leben von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. Schon bei seiner Geburt weiß die alleinerziehende Mutter, dass sie ihrem Kind außer ein paar guten Wünschen (Flieg kleiner Vogel, flieg) nichts bieten kann.
So ist der Lebensweg in Kinderarbeit (Blutegel), Kriminalität (Ohne Respekt), Flucht (Sag mir wohin) oder Extremismus (Treibt den weißen Mann ins Meer) schon vorgezeichnet.
Doch sein Leben verändert sich radikal, als er in ein Patenschafts-Programm des Kinderhilfswerkes „Compassion“ aufgenommen wird. Zum ersten Mal in seinem Leben bekommt er einen richtigen Namen (I’ve got a name), wird mit Schulbildung (School’s out), Kleidung und Essen versorgt (Ihr gabt mir Leben) und lernt durch die Zuwendung derer, die sich vor Ort um ihn kümmern und durch die beständige Hilfe seiner Pateneltern, dass es einen liebenden Gott gibt, der ihn nie aus dem Blick verloren hat. (Sunday Morning; Alles was zählt)
Endlich darf auch er von einem gelingenden Leben träumen (Stell dir vor, irgendwann).
So wird er als jemand, der durch die Hilfe seiner Pateneltern eine Ausbildung abgeschlossen hat, zu einem lebendigen Zeugnis dafür, dass eine Patenschaft kein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist, sondern das Leben eines Kindes radikal verändern kann. Und weil die Patenkinder in der Regel in ihren Heimatländern zu wertvollen Stützen der Gesellschaft werden (Ihr gabt mir Leben, jetzt will ich geben) ist „HOPE“ auch ein Lehrstück für „Hilfe vor Ort“ und gelungene Fluchtprävention. Ein Kind aus der Armut zu retten bereichert das Leben beider- das des Kindes und der Pateneltern (Zum Geben bereit).

Motivation

Helmut Jost: Seit 2015 sind meine Frau Ruthild Wilson und ich Botschafter des weltweit arbeitenden Kinderhilfswerkes „Compassion“ (www.compassion.de).
„Compassion“ hat sich zum Ziel gesetzt, arme Kinder der dritten Welt durch die Vermittlung von Patenschaften aus ihrer Not zu befreien.
Steve Volke, ein langjähriger Freund und heute CEO von „Compassion Deutschland“ bot uns durch einen Kurztrip nach Kenia die Möglichkeit, vor Ort (wir waren in Kibera, dem größten Slum Afrikas, wo „Compassion“ u.a. gemeinsam mit Kirchengemeinden viele Kinderzentren mit jeweils 300 – 500 Kindern unterhält) zu sehen, wie „Compassion“ arbeitet.
Dieser Besuch und die Arbeit vor Ort hat uns so beeindruckt, dass wir beschlossen haben, ein Bühnenstück zu schreiben, was dem Ziel dienen soll, durch eine hochprofessionelle multimediale Performance die Zuschauer unserer Konzerte dazu zu bewegen, sich ebenfalls zu engagieren, z.B. durch Patenschaften.
„HOPE“, so heißt das Bühnenstück, wurde nun schon während dreier deutschlandweiter Tourneen 2016, 2017 und 2018 erfolgreich vorgestellt und wir sind zur Zeit mit einer vierten HOPE-Tour unterwegs. So durften wir schon dazu beitragen, für Hunderte armer Kinder Patenschaften in Deutschland zu vermitteln.
Geboten werden 16 Songs im „African-Gospel-Style“ mit Videos und Bildern hinterlegt und erklärenden Ansagen anmoderiert.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren

Texte: Ruthild Wilson
Als Texterin, Komponistin u. Sängerin hat sie zusammen mit Helmut Jost verschiedene Gospel–Band-und CD-Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. “Gospel Celebration”, “Gospelfire”, “Send a revival”, “God is able”, “Learning Gospel 1-4” und die Gospelmesse “Come into His presence”, die bei unzähligen Seminaren deutschlandweit und darüber hinaus einstudiert und aufgeführt wurden. Ihre englischen u. deutschen Texte (May the Lord send angels) sind in vielen Chören zu Hits geworden. (www.ruthildwilson.de)
Musik: Helmut Jost
Wenn 80% aller deutschen Gospelchöre seine Songs singen, kann man Helmut Jost mit Fug und Recht als den Spiritus Rector der deutschen Gospelszene bezeichnen. Songs wie „May the Lord send Angels” und „Blessed be His name” sind längst zu Klassikern der deutschen und europäischen Gospelszene geworden und haben so ihren Siegeszug rund um die ganze Welt angetreten. Seine Gospelalben „Gospel Celebration”, „Gospelfire”, „Send a Revival” und „God is able” und die beiden Gospelmessen „Come into his presence” und „Enter into his gates” sind Standardwerke der Gospelszene. Seine Soloalben „Black and white” und „Mysteries” gehören zu den Meilensteinen der christlichen Pop-und Soulszene und haben ungezählte junge Musiker inspiriert. (www.helmutjost.de)
Multimedia (Bilder und Filme): Steve Volke
Steve Volke, seit 2003 Inhaber der Publizistik-Agentur „Steve Volke Communications“ in Kamp-Lintfort arbeitet als freier Journalist und Medienberater. 2002 gründete er den Verein „Gott net e.V.“ mit Sitz in Dülmen zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg und dem katholischen Dechant Johannes Broxtermann, beide aus Lüdenscheid. 2006 erhielt Volke die Anfrage des christlichen Kinderhilfswerkes „Compassion International“, den geplanten Zweig „Compassion Deutschland“ zu leiten.
Volke ist Referent der Christlichen Medienakademie und beim „GemeindeFerienFestival SPRING“. Er ist Buchautor über 30 Bücher und war Ghostwriter für die brasilianischen Fußball-Stars Jorginho und Zé Roberto. (www.stevevolke.eu)

Musik

Helmut Jost: Keyboard und Vocals
Michael Strunk: Percussion
Ruthild Wilson: Vocals

Chor

20151017_191627Den Gospelchor RISECORN gibt es seit 1999 und steht seit 2006 unter der Leitung von Helmut Jost. Mit ca. 40 Sängerinnen und Sängern werden bei den Konzerten, die im gesamten Märkischen Kreis veranstaltet werden, und den Gospelgottes­diensten in der Lüdenscheider Kirche in Oberrahmede, hauptsächlich Gospelsongs aus dem Repertoire von Helmut Jost dargeboten. 2014 und 2015 wurde das Oratorium „Free at last“ über die Geschichte Südafrikas mehrfach aufgeführt, welches so etwas wie den Vorläufer zu „HOPE“ darstellt. (www.risecorn.de)

Für die Aufführungen 2023 startete Risecorn ein Chorprojekt. Ca. 15 Gastsänger und -innen üben zusammen mit Risecorn in insgesamt 8 Chorproben die Songs für “HOPE” ein und verstärken den Chor bei den beiden Aufführungen.

Jahresmotto 2023

Take a little time right now to…

Nimm dir jetzt, genau in diesem Moment, ein wenig Zeit, um zu … Um was denn genau zu tun? Den Haushalt zu machen, zu kochen, zu waschen? Zu arbeiten, das neueste Projekt in der vorgegebenen Zeit zu erledigen, noch eine schnelle E-Mail zu verfassen? Das zu tun, was andere von einem verlangen, sich wünschen, erwarten? Die Noten perfekt auswendig können, jeden Ton treffen, bei jedem Lied strahlen und eine perfekte Performance hinlegen?

Mit dem Jahresmotto „Take a little time right now to…“ ist gerade das nicht gemeint. Gemeint ist die Besinnung auf das, was wirklich wichtig ist, das, was uns als Menschen bewegt, uns als Chor zusammenhält.


Take a little time right now to change: Uns verändern, kleine Schritte machen, die Fühler ausstrecken in andere Gemeinden, neue Projekte. Alte Pfade weiten, sie nicht ganz verlassen, sich verändern, uns aber dennoch treu bleiben. Wandel betreiben und erleben.

Take a little time right now to enjoy: Das Leben genießen. Nicht immer nur das Schlechte, das Negative sehen. Nach Vorne blicken, aber auch im Moment verweilen. Jede Chorstunde bewusst wahrnehmen, die Texte fühlen.

Take a little time right now to hope: Hoffnung auf Gemeinschaft, auf Zusammenhalt, auf tolle Projekte, positive Erfahrungen. Hoffnung, die Botschaft Gottes zu transportieren; uns Zuversicht, den Menschen Zuversicht zu geben.

Take a little time right now to live: Im Hier und Jetzt sein. Sich auf das besinnen, was zählt. Sich nicht von Zwängen halten lassen. Das tun, was man mag, was man liebt. Gospel leben. Gemeinschaft leben. Gottes Botschaft leben.

Take a little time right now to love: Einander lieben, achten. Streit und Hass niederlegen. Abgründe zwischen Menschen überwinden. Kriege überwinden. Gottes Liebe in die Herzen singen.

Take a little time right now to pray: Gott loben, ehren, bitten, verzweifeln und wieder vertrauen auf seine Liebe, seine Führung.

Take a little time right now to remember: Sich an das erinnern, was war. Kraft schöpfen aus dem Alten für das Neue. Alte Zeiten, alte Chormitglieder, in Erinnerung behalten, aber nicht verzagen. Zurückblicken auf gute Zeiten, auf die wir aufbauen können.

Take a little time right now to sing: Für uns und andere singen. In den Proben, den Gottesdiensten, im Projekt „Hope“. Gottes Botschaft in die Herzen singen, die Menschen mitreißen.

Take a little time right now to thank: Dankbar sein für das, was ist, was war und das, was sein wird. Nach vorne schauen und darauf vertrauen, dass Gott uns beschützt und uns leitet.

Lasst uns dieses Jahr die Zeit dazu nehmen!

„Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

Risecorn lädt zum Gospelgottesdienst in die ev. Kirche Heedfeld ein

„Hören auf Gottes Wort“ – unter diesem Thema steht der Gospelgottesdienst am 12. Februar um 18 Uhr in der ev. Kirche Heedfeld, der vom Gospelchor Risecorn musikalisch begleitet wird. Die Predigt hält Pfarrer Michael Siol.

Für den Chor, der sonst überwiegend seine Gottesdienste in der Kirchengemeinde Oberrahmede gestaltet, ist die Verkündung der guten Nachricht in Heedfeld eine Premiere, auf die sich die Sängerinnen und Sänger sehr freuen. Lieder wie „Speak to me Lord“ sprechen davon, dass wir Menschen uns nach Gottes Nachricht sehnen, diesen Worten sollte aber auch Gehör geschenkt werden. In einer Zeit, in der alles möglichst schnell gehen muss, stellt dies uns Menschen vor besondere Herausforderungen. Oft ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und sein Herz zu öffnen, um die Botschaft zu empfangen, Gottes Liebe zu spüren und inneren Frieden zu finden – „‘cause under Your wings of love, oh Lord, I find peace“.

Risecorn begeistert mit mitreißendem Weihnachtskonzert

Am vergangenen Mittwochabend begeisterte der Gospelchor Risecorn bei seinem Weihnachtskonzert, dem ersten Konzert seit drei Jahren, in der bis auf den letzten Stuhl besetzten Kirche Oberrahmede.

Bereits seit Beginn des Jahres seien die Vorbereitungen auf Hochtouren gelaufen, so Andreas Wolf, Vorstandsmitglied von Risecorn, in seiner Begrüßung. Mit Verantwortlichen der Brückensprengung der A45 sowie den Veranstaltern der Fußball-WM in Katar hätten Gespräche geführt werden müssen, damit nichts dem Termin des Weihnachtskonzerts in die Wege käme, fügte Wolf mit einem Augenzwinkern hinzu, und sorgte damit bereits zu Beginn für Erheiterung im Publikum.

Chorleiter Helmut Jost, der in Teilen als Vorsänger und Solist in altbekannter Manier brillierte, führte mit geistlichen und tiefsinnigen Impulsen, aber auch mit Humor, durch das vielseitige Programm. Neben deutschen Liedern, die das Publikum zum Mitsingen aufforderten, gelang es dem Chor auch durch zarten, gefühlvollen Gesang den Geist der Weihnacht zu vermitteln. Bei schwungvollen Liedern konnte der Chor, dem die Freude am Konzert sichtlich anzumerken war, das Publikum mitreißen. Neben Britta Pohl, langjähriger Solistin des Chores, unterstrichen Antje Langenegger, Peter Kanitz und Ulrike Rohlmann als solistische Neuzugänge mit einem wunderbaren Gefühl für die Inhalte der Lieder die jeweilige Botschaft.

Natürlich gaben die Sängerinnen und Sänger am Ende gerne die geforderte Zugabe, für die sich der Chor kurzerhand mit Nikolausmützen schmückte und mit dem Publikum zusammen Santa Claus musikalisch in die Stadt Lüdenscheid holte. Zum Abschluss, wie es Tradition ist, wurde dann “Stille Nacht, heilige Nacht” zunächst auf Englisch, anschließend mit deutscher Unterstützung durch das Publikum gesungen, so dass die Zuschauerinnen und Zuschauer froh gestimmt in die weitere Adventszeit entlassen wurden.

Der Gospelchor verzichtete an diesem Abend auf Einnahmen. “Ein Dank geht damit auch an unsere Mitglieder, die es uns aufgrund ihrer Beiträge ermöglicht haben, unser Konzert selbst zu stemmen”, so Andreas Wolf abschließend. Aus diesem Grund konnte Thorsten Brinkmeier, Pastor der Gemeinde Oberrahmede, die Zuschauerinnen und Zuschauer am Ende anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Obdachlosen-Freundeskreises noch um eine Kollekte bitten.