HOPE – Eine afrikanische Geschichte

Ein multimediales Bühnenstück über die Geschichte eines afrikanischen Slumkindes

Kurzinformation

Geschichten aus Afrika gibt es unzählige, aber nicht viele sind so schön und bewegend wie die, die das Bühnenstück „HOPE“ erzählt. In 16 anrührenden Gospelsongs, Popballaden und rockigen Hits in afrikanischem Gewand wird eine lebendige Hoffnungsgeschichte eines Jungens namens „Hope“ erzählt, die zeigt, dass Armut und äußere Not nicht das letzte Wort haben müssen. „Hope“ wächst in ärmsten Verhältnissen eines Slums in Afrika auf. Dank Menschen, die sich für seine Zukunft einsetzen, erhält er die Chance auf Bildung und ein glückliches Leben. Er wird in ein Kinderzentrum der Gemeinde vor Ort aufgenommen – eine Oase mitten im Elend. Dort erfährt er Liebe, Respekt und Fürsorge. Dies gibt ihm Kraft zu kämpfen für ein besseres Leben.

Aufführungstermin: 23. Mai 2020 um 19.30 Uhr
Ort: Kulturhaus Lüdenscheid
Veranstalter: Gospelchor RISECORN und Kulturhaus Lüdenscheid
Eintritt: 20 € / ermäßigt 10 € (zzgl. 10% Ticketgebühr)
Vorverkauf: ab dem 5.11.2019 über das Kulturhaus Lüdenscheid und weiterer Vorverkaufsstellen.

Geschichte

„Ja, man kann ein Slum-Kind aus der Armut retten“ sagen die Autoren Helmut Jost (Musik) und Ruthild Wilson (Texte). Und: “Weil wir mit eigenen Augen gesehen haben, dass es wirklich funktioniert, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, andere einzuladen, auch zu Lebensrettern zu werden.“
In dem multimedialen Bühnenstück HOPE erzählen Helmut Jost und Ruthild Wilson unterstützt von ihrer Band Gospelfire, allesamt professionelle Könner ihres Fachs, in 16 Gospelsongs, Popballaden und rockigen Hits in afrikanischem Gewand optisch unterstützt durch eine beeindruckende Bild-Projektion und durch Filme (Steve Volke) die Geschichte eines Jungen, der in ärmlichste Verhältnisse hineingeboren wird und dessen Leben von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. Schon bei seiner Geburt weiß die alleinerziehende Mutter, dass sie ihrem Kind außer ein paar guten Wünschen (Flieg kleiner Vogel, flieg) nichts bieten kann.
So ist der Lebensweg in Kinderarbeit (Blutegel), Kriminalität (Ohne Respekt), Flucht (Sag mir wohin) oder Extremismus (Treibt den weißen Mann ins Meer) schon vorgezeichnet.
Doch sein Leben verändert sich radikal, als er in ein Patenschafts-Programm des Kinderhilfswerkes „Compassion“ aufgenommen wird. Zum ersten Mal in seinem Leben bekommt er einen richtigen Namen (I’ve got a name), wird mit Schulbildung (School’s out), Kleidung und Essen versorgt (Ihr gabt mir Leben) und lernt durch die Zuwendung derer, die sich vor Ort um ihn kümmern und durch die beständige Hilfe seiner Pateneltern, dass es einen liebenden Gott gibt, der ihn nie aus dem Blick verloren hat. (Sunday Morning; Alles was zählt)
Endlich darf auch er von einem gelingenden Leben träumen (Stell dir vor, irgendwann).
So wird er als jemand, der durch die Hilfe seiner Pateneltern eine Ausbildung abgeschlossen hat, zu einem lebendigen Zeugnis dafür, dass eine Patenschaft kein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist, sondern das Leben eines Kindes radikal verändern kann. Und weil die Patenkinder in der Regel in ihren Heimatländern zu wertvollen Stützen der Gesellschaft werden (Ihr gabt mir Leben, jetzt will ich geben) ist „HOPE“ auch ein Lehrstück für „Hilfe vor Ort“ und gelungene Fluchtprävention. Ein Kind aus der Armut zu retten bereichert das Leben beider- das des Kindes und der Pateneltern (Zum Geben bereit).

Motivation

Helmut Jost: Seit 2015 sind meine Frau Ruthild Wilson und ich Botschafter des weltweit arbeitenden Kinderhilfswerkes „Compassion“ (www.compassion.de).
„Compassion“ hat sich zum Ziel gesetzt, arme Kinder der dritten Welt durch die Vermittlung von Patenschaften aus ihrer Not zu befreien.
Steve Volke, ein langjähriger Freund und heute CEO von „Compassion Deutschland“ bot uns durch einen Kurztrip nach Kenia die Möglichkeit, vor Ort (wir waren in Kibera, dem größten Slum Afrikas, wo „Compassion“ u.a. gemeinsam mit Kirchengemeinden viele Kinderzentren mit jeweils 300 – 500 Kindern unterhält) zu sehen, wie „Compassion“ arbeitet.
Dieser Besuch und die Arbeit vor Ort hat uns so beeindruckt, dass wir beschlossen haben, ein Bühnenstück zu schreiben, was dem Ziel dienen soll, durch eine hochprofessionelle multimediale Performance die Zuschauer unserer Konzerte dazu zu bewegen, sich ebenfalls zu engagieren, z.B. durch Patenschaften.
„HOPE“, so heißt das Bühnenstück, wurde nun schon während dreier deutschlandweiter Tourneen 2016, 2017 und 2018 erfolgreich vorgestellt und wir sind zur Zeit mit einer vierten HOPE-Tour unterwegs. So durften wir schon dazu beitragen, für Hunderte armer Kinder Patenschaften in Deutschland zu vermitteln.
Hierfür sind 5 Musiker und 6 Sänger mit der notwendigen technischen Begleitung unterwegs.
Geboten werden 16 Songs im „African-Gospel-Style“ mit Videos und Bildern hinterlegt und erklärenden Ansagen anmoderiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren

Texte: Ruthild Wilson
Als Texterin, Komponistin u. Sängerin hat sie zusammen mit Helmut Jost verschiedene Gospel–Band-und CD-Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. “Gospel Celebration”, “Gospelfire”, “Send a revival”, “God is able”, “Learning Gospel 1-4” und die Gospelmesse “Come into His presence”, die bei unzähligen Seminaren deutschlandweit und darüber hinaus einstudiert und aufgeführt wurden. Ihre englischen u. deutschen Texte (May the Lord send angels) sind in vielen Chören zu Hits geworden. (www.ruthildwilson.de)
Musik: Helmut Jost
Wenn 80% aller deutschen Gospelchöre seine Songs singen, kann man Helmut Jost mit Fug und Recht als den Spiritus Rector der deutschen Gospelszene bezeichnen. Songs wie „May the Lord send Angels” und „Blessed be His name” sind längst zu Klassikern der deutschen und europäischen Gospelszene geworden und haben so ihren Siegeszug rund um die ganze Welt angetreten. Seine Gospelalben „Gospel Celebration”, „Gospelfire”, „Send a Revival” und „God is able” und die beiden Gospelmessen „Come into his presence” und „Enter into his gates” sind Standardwerke der Gospelszene. Seine Soloalben „Black and white” und „Mysteries” gehören zu den Meilensteinen der christlichen Pop-und Soulszene und haben ungezählte junge Musiker inspiriert. (www.helmutjost.de)
Multimedia (Bilder und Filme): Steve Volke
Steve Volke, seit 2003 Inhaber der Publizistik-Agentur „Steve Volke Communications“ in Kamp-Lintfort arbeitet als freier Journalist und Medienberater. 2002 gründete er den Verein „Gott net e.V.“ mit Sitz in Dülmen zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg und dem katholischen Dechant Johannes Broxtermann, beide aus Lüdenscheid, und gehört seither zu dessen Vorstand. 2006 erhielt Volke die Anfrage des christlichen Kinderhilfswerkes „Compassion International“, den geplanten Zweig „Compassion Deutschland“ zu leiten.
Volke ist Referent der Christlichen Medienakademie und beim „GemeindeFerienFestival SPRING“. Er ist Buchautor über 30 Bücher und war Ghostwriter für die brasilianischen Fußball-Stars Jorginho und Zé Roberto. (www.stevevolke.eu)

Musik

Gospelfire: (www.gospel-fire.de)
Helmut Jost: Bass und Vocals
Frieder Jost: Git, Vocals
Ben Jost: Drums
Timo Böcking: Keyboards
Michael Strunk: Percussion
Eberhard Rink: Vocals, Akkordeon, Keyboards
Ruthild Wilson: Vocals
Eva Schäfer: Vocals
Leslie Jost: Vocals
Sarah Hartmann: Vocals
Hauke Hartmann: Vocals

Chor

Der Chor wird aus den beiden Gospelchören RISECORN aus Lüdenscheid und dem Gospelchor der Friedenskirche Letmathe gebildet. Für die beiden Chöre ist dies schon die dritte Zusammenarbeit unter der Leitung von Helmut Jost, im Juli und im November 2018 waren die beiden Konzerte in Letmathe und Werdohl jeweils ausverkauft.
Der Gospelchor der Friedenskirche Letmathe wurde 2002 gegründet und seine ca. 120 Sängerinnen und Sänger haben inzwischen in vielen ihrer Konzerte bewiesen, dass sie die gesamte Bandbreite vom afrikanischen Worksong über traditionelle Gospels und Spirituals bis hin zu ‚Modern Gospel’ beherrschen und auch durch gelegentliche Ausflüge in den Pop-, Jazz- und Soulbereich ein vielseitiges Repertoire aufbieten. Als Highlights sind verschiedene Begleitbands (Hartmut-Tripp-Quartett, Jazzband ‚Indigo’ u.v.m.) oder aber auch die Aufführungen der Gospelmessen von Stephan Zebe und von Ralf Grössler oder der ‚Latin Jazz Mass‘ zu nennen. (www.gospelchorfriedenskirche.de)

20151017_191627Den Gospelchor RISECORN gibt es seit 1999 und steht seit 2006 unter der Leitung von Helmut Jost. Mit ca. 60 Sängerinnen und Sängern werden bei den Konzerten, die im gesamten Märkischen Kreis veranstaltet werden, und den Gospelgottes­diensten in der Lüdenscheider Kirche in Oberrahmede, hauptsächlich Gospelsongs aus dem Repertoire von Helmut Jost dargeboten. 2014 und 2015 wurde das Oratorium „Free at last“ über die Geschichte Südafrikas mehrfach aufgeführt, welches so etwas wie den Vorläufer zu „HOPE“ darstellt. (www.risecorn.de)

Für „HOPE“ bilden die beiden Chöre einen Gesamtchor von ca. 150 Personen.